Oh, du Fröhliche! Warum ich so gerne Weihnachtsfeiern moderiere.

Kaum ist er da, ist er auch schon wieder weg: der Dezember. Ich weiß nicht, ob es nur mir so vor kommt, aber dieser 12. Monat des Jahres vergeht mindestens doppelt so schnell wie alle anderen. Vor dem 31.12. muss alles fertig werden, das Jahr verlangt nach seinem Abschluss, am besten hat man aber überhaupt alles bereits am 23.12. unter Dach und Fach, weil danach dann sowieso niemand mehr im Büro sitzt. Schnell noch eine Aussendung an alle Kunden vorbereiten, alle weihnachtlichen Massen-E-Mails beantworten, man will ja nicht undankbar sein, alle Freunde etappenweise noch auf einen Punsch treffen (sich erst "nächstes Jahr" wieder zu sehen erscheint dank Silvester nämlich plötzlich wie ein Abschied für immer), die Weihnachtsgeschenke für die ganze Familie nicht vergessen und dann...ja, dann ist da dann auch noch die Firmenweihnachtsfeier.

Für die meisten ist die Weihnachtsfeier ein absolutes Jahres-Highlight. Naja, zumindest für jene, die sich auch an die des Vorjahres noch positiv zurück erinnern können. Von allen potentiellen Peinlichkeiten und Klischees mal abgesehen, ist die Weihnachtsfeier ein durchaus erfreulicher Anlass. Mitarbeiter, Betriebsräte, Geschäftsführer, Vorstände: sie alle kommen zusammen, blicken auf das vergangene Jahr zurück, wagen erste Prognosen fürs neue und haben immer eines gemeinsam: ihre positive Grundstimmung. Die meisten stehen mit einem Fuß auf der Weihnachtsfeier und mit dem anderen bereits im wohlverdienten Urlaub. Sie erzählen von bevorstehenden Ski-Abenteuern, freuen sich auf einen besinnlichen Heiligen Abend und vor allem darauf, voller Energie ins neue Jahr zu starten.

Als Moderatorin betrete ich den Saal schon Stunden bevor die ersten Mitarbeiter eintreffen. Ich lasse mich von der weihnachtlichen Stimmung einfangen. Die Tische sind wunderschön dekoriert, die Catering-Crew baut gerade das Buffet auf, in der Mitte des großen Saales dreht sich eine silberne Discokugel, die auf überraschend geschmackvolle Art und Weise tanzende Lichter an die Decke zaubert. Nachdem ich die ersten Worte mit den Organisatoren gewechselt habe, freunde ich mich mit den Licht- und Tontechnikern an. Das ist nicht nur wichtig - ich will ja später auf der Bühne weder hässlich klingen, noch grauenhaft aussehen - sondern meistens auch ziemlich unterhaltsam. 

Nach einem ausgiebigen Soundcheck und letzten inhaltlichen Abstimmungen, habe ich eigentlich nichts mehr zu tun, außer zu beobachten, wie sich der Saal langsam füllt. Eine wunderbar gelöste Stimmung macht sich breit. Und auch die Vorstände, die ich kurz vor Beginn kennenlerne, um sie auf ein kurzes Interview auf der Bühne vorzubereiten, haben allesamt ein strahlendes Lächeln und sogar den einen oder anderen Schmäh auf den Lippen. Man merkt: Es ist Weihnachten. Die Zeit des Miteinanders und der Nächstenliebe. Die harte Arbeit stellen wir hinten an. Heute Abend wollen wir nur eines: Spaß haben und feiern.

Ja, ich liebe Weihnachtsfeiern. Mein Publikum ist entspannt und voller Vorfreude. Genau wie ich. Und was am allerschönsten ist: Hat man die Premiere erst mal gut über die Bühne gebracht, gehört man irgendwie mit zur Familie. Eine Familie, von der man (hoffentlich) auch im nächsten Jahr wieder zur Weihnachtsfeier eingeladen wird.

Von Druck, Stress und Niederlagen

Gestern hatte ich das Vergnügen an der 3. WKO Welcome Night teilzunehmen. Diesmal zum Thema: Wie mit Druck, Stress und unternehmerischen Niederlagen umgehen? Am Podium diskutierten Ali MAHLODJI (Whatchado), Mike LANNER, (ehem. Gebrüder Stitch) und Katha SCHINKINGER (Habibi). Ich hingegen habe zur Abwechslung einmal nur zugehört und darüber nachgedacht, wie es mir mit diesem Thema eigentlich geht.

Druck. Kenn ich. Kennen wir alle. Weil wir in einer Welt leben, die uns wahnsinnig viel Druck auferlegt. Wir sind getrieben von...ja, wovon eigentlich? Woher kommt dieses Gefühl ständig schneller, besser, weiter sein zu müssen als alle anderen? Wieso messen wir uns überhaupt mit allen anderen? Wieso fällt es uns so schwer, einfach unserem eigenen Tempo und unseren eigenen, individuellen Bedürfnissen zu folgen? Vielleicht, weil wir alle nicht mehr so genau wissen, was unsere Bedürfnisse eigentlich sind. Wir leben unter dem ständigen Einfluss von Reizen, von Bildern und Informationen, die in Massen auf uns einprasseln und uns unsere Bedürfnisse diktieren. Schön sollen wir sein, sportlich und gesund. Strebsam sollen wir sein, wohlhabend, kaufkräftig, glücklich. Wir klopfen uns auf die Schulter, wenn wir mal wieder besonders lang gearbeitet haben, freuen uns, wenn wir prall gefüllte Einkaufstaschen in Händen halten und empfinden schier unendliche Glücksgefühle, wenn unser aktuellstes Selfie überdurchschnittlich viele Likes bekommt. Tja, und so definieren wir dann Erfolg: Über Arbeitszeit, Geld, Hab & Gut (warum heißt das eigentlich so? Weil's mir gut geht, wenn ich es habe?) und unser virtuelles Netzwerk. Wahnsinn, da haben wir's ja wirklich ganz schön weit gebracht, oder? Endlich können wir uns den ganzen Gefühlskram sparen und unsere Zufriedenheit in Form einer Excel-Liste messen. Arbeitsstunden + Kontostand + Menge an Dingen, die ich besitze + Facebook-Freunde + Twitter- und Instagram-Follower + Likes/Monat = Meine ganz persönliche Erfolgsbilanz, die man Monat für Monat noch ein kleines Stückchen weiter nach oben treiben kann, wenn man nur genug dafür tut. Frei nach dem Motto: Immer schön am Ball bleiben!

Stress. Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt auf die Frage nach Ihrem Befinden mit "Bin im Moment ziemlich im Stress" geantwortet? Wann haben Sie zuletzt versucht ein Treffen mit guten Freunden zu vereinbaren, und das einzig freie Zeitfenster, das man zu finden im Stande ist, ist vom aktuellen Tag noch 3 - 6 Wochen entfernt? Stress ist allgegenwärtig. Stress gehört sogar zum guten Ton. Wer nicht im Stress ist, bei dem läuft doch irgendwas nicht ganz rund. Ein Mensch, der Zeit hat, hat doch ganz offensichtlich keinen Job, keine Familie, keine Hobbies, keine Aufgabe! Der kann doch nicht zufrieden sein, wenn er nichts tut. Was tut man überhaupt ohne Stress? Herumsitzen und in die Luft schauen? Da hat doch keiner was davon! Wo man doch tausend Dinge erledigen könnte, die...

...die vielleicht gar nicht wichtig sind. Wann sind Sie zuletzt einfach nur so da gesessen und haben in die Luft geschaut? Wann sind Sie zuletzt einfach mal stehen geblieben, haben richtig tief durchgeatmet und Ihre Umgebung auf sich wirken lassen? Oder einfacher: Wie oft kommt es vor, dass Sie einfach nur in U-Bahn, Straßenbahn oder Bus sitzen und auf Ihrem Weg von A nach B nicht in Ihrem Handy-Display versinken? Ich glaube ja, dass die Welt mal wieder mehr Langeweile vertragen könnte. Probieren Sie's mal: Handy aus, Fernseher aus, Computer aus. Hinsetzen. Warten bis ein beklemmendes Gefühl von Zeitverschwendung einsetzt und dann weiter warten, bis sich dieser ungewohnte Moment des Nichts-Tuns in einen Impuls verwandelt, der Sie - vielleicht nur ganz kurz, vielleicht aber auch langfristig - aus Ihrem Hamsterrad wirft. Ja, Sie werden auf Ideen kommen. Und ja, Sie werden sich vollkommen bescheuert dabei fühlen, aber Sie werden auch unglaublichen Spaß dabei haben. Versprochen ;)

Niederlagen. Es ist seltener geworden, dass wir so richtig böse auf die Schnauze fallen. Was meinen Sie? Wir sind doch viel zu korrekt, viel zu getaktet, viel zu gefangen in "vorgegebenen" Systemen, als dass wir uns trauen würden einfach nur das zu tun, wonach uns gerade ist, dem nachzugeben, was wir gerade fühlen, kurzum: ins kalte Wasser zu springen. Oder? Wie oft sind Sie schon "lieber auf Nummer sicher" gegangen anstatt einfach etwas auszuprobieren und zu riskieren, dass es schief geht? "Schief gehen" - was soll das überhaupt bedeuten? Eigentlich nichts anderes als: Wir haben uns den geraden Weg vorgenommen und jetzt gehen wir eben einen anderen. Etwas ist schlichtweg nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Aber mal ehrlich: Wie geil ist das denn bitte? Wie langweilig wäre das Leben, wenn wir jeden Schritt, jede Wendung, jede Begegnung schon meilenweit vorhersehen könnten?

Die einzig wirkliche Niederlage ist doch, Dinge NICHT ausprobiert zu haben, oder? Und der einzig wirkliche Fehler ist zu funktionieren anstatt einfach nur zu sein wer man eben nun mal ist

Liest sich, als wäre es das einfachste auf der Welt, oder? Ist es wahrscheinlich auch. Ich werd's direkt ausprobieren, dann, wenn ich ausm Büro raus bin und die Einkäufe fürs Wochenende erledigt hab...ich muss dann nur noch kurz mit dem Handwerker telefonieren wegen nächster Woche...und die Buchhaltung steht an, aber die nehm ich direkt mit nach Hause und dann ab nächsten Dienstag könnt ich...ah nein, da war der Termin mit...Mittwoch! Ja, Mittwoch geht. Dann aber wirklich...!

Ist Moderieren eigentlich ein Beruf?

Beruf? Tz. Das bisschen vor Menschen hinstellen, ein Mikrofon festhalten und drauf los plaudern...BITTE! Das läuft doch alles wie von selbst! Da kriegt man fix-fertige Moderationskarten in die Hand gedrückt, die liest man dann ab, sieht dabei halbwegs hübsch aus und ZACK. FERTIG. Schon darf man sagen, dass man Moderatorin ist. Und wenn man diesem "Hobby" die Krone aufsetzen möchte, ja DANN verlangt man für das bisschen Spaß auch noch jede Menge Geld.

Ja, so ist das mit dem Moderieren...könnte man glauben, wenn man sich im Fernsehen so umschaut. Da läuft man ein einziges Mal leicht bekleidet über den Laufsteg diverser fragwürdiger Model-Casting-Sendungen oder hat sich als 7. Frau eines Ü80-Society-Senioren einen Namen gemacht, schwupps, schon ist man als "Moderatorin" für diverse On-Air-Magazine geradezu überqualifiziert. Mit offenen Armen werden sie dann aufgenommen, die "Schmuckdesignerinnen" SCHRÄGSTRICH "It-Girls" SCHRÄGSTRICH "Moderatorinnen" und machen dann zumindest so lange "Karriere" bis sie im Anschluss an die eine oder andere B-Promi-Tanzshow endlich einen Profitänzer heiraten dürfen.

Böse Klischees. Ich weiß. Aber nach einigen Jahren als Moderatorin und Moderatorenvermittlerin kann ich eines mit Sicherheit sagen: Moderieren ist mehr als das bloße Klischee von hübschen Gesichtern und ein bisschen seichter Plauderei. Moderator/in zu sein IST ein Beruf. Ein Beruf, der einem Höchstleistungen abverlangt, ein Beruf, den nicht jede/r machen kann und vor allem ein Beruf, der immer noch viel zu wenig Wertschätzung erfährt. Und ja, das meine ich auch im monetären Sinne! 

Bevor Sie mich nun also anfragen, frage ich SIE:

  • Was ist es Ihnen wert, einen Profi auf Ihrer Veranstaltungsbühne stehen zu haben, der selbst trockenste Inhalte kurzweilig präsentieren kann?
  • Was ist es Ihnen wert, Ihr Publikum an den richtigen Stellen zum Nachdenken und zur Auflockerung immer wieder zum Lachen zum bringen?
  • Wieviel bedeutet Ihnen Souveränität, Erfahrung und inhaltliche Sattelfestigkeit durch professionelle Vorbereitungsarbeit? 

Moderieren ist mehr als nur ein Job. Es ist ein Beruf, der nicht nur Know-how, sondern vor allem eines erfordert: Ein Gespür für Menschen. Erst wenn die Verbindung zwischen Bühne und Publikum gelingt, entsteht eine Atmosphäre, die jede Veranstaltung einzigartig macht. Momente, die in Erinnerung bleiben. Momente, die unbezahlbar sind. Naja...sagen wir FAST unbezahlbar ;)

Ich freue mich auf Ihre Anfrage an booking{at}corneliaertl.at!

 

    Moderatoren sind keine Menschen!

    Moderatoren sind Roboter. Moderatoren sind programmiert darauf perfekt auszusehen und perfekte Sätze zum perfekten Zeitpunkt auszusprechen. Dafür werden sie schließlich bezahlt! 

    Moderatoren haben kein Herz und kein Mitgefühl. Das brauchen sie auch gar nicht. Moderatoren müssen einfach nur funktionieren. Und tun sie das mal nicht, tja dann, DANN ist ein ausgeprägter Shitstorm natürlich vollkommen gerechtfertigt. 

    Was für ein Schwachsinn!

    Mirjam Weichselbraun, eine sympathische und vor allem immer hoch professionelle Kollegin, hat also während der Live-Übertragung tatsächlich gesagt, der Opernball würde vom Tod "überstrahlt", anstatt das Wort für dessen dunkles Pendant zu verwenden. Ja, es hätte "überschattet" heißen müssen. Ja, Mirjam Weichselbraun ist ein Fehler unterlaufen. SO WHAT?!

    Auch Moderatoren sind - und das weiß ich aus Erfahrung - nur Menschen. Menschen machen Fehler. Ist so. Darf sein. Gehört eben einfach dazu!

    Ein Mensch, eine Frau des öffentlichen Lebens, ist verstorben und das ist traurig. Vorfälle wie dieser treffen uns manchmal ganz plötzlich und unvorbereitet, sowohl als Privatpersonen, als auch im Beruf. Als Moderatorin bereitet man sich lange auf eine Veranstaltung wie den Wiener Opernball vor. Aber ganz egal wie gut man sich vorbereitet, unvorhergesehene Situationen gehören zu einer Live-Übertragung dazu. Genau wie der Tod eben auch zum Leben gehört. Und damit muss man umgehen. Irgendwie.

    Ich denke, jedem von uns ist klar, dass das alles andere als eine leichte Aufgabe ist. Erst recht, wenn Millionen Augen und Ohren auf einen gerichtet sind. Und ich bin auch davon überzeugt, dass JEDER mehr als deutlich sehen konnte, dass Mirjam Weichselbraun ehrlich betroffen war, als sie vor laufender Kamera über den Tod unserer Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser berichtete. Eine Situation, die vor allem eines bedeutet: Stress. Und JA, als professionelle Moderatorin muss man mit diesem Stress umgehen können, keine Frage. Was man aber definitiv nicht muss, ist PERFEKT zu sein. 

    Mirjam Weichselbraun ist nicht perfekt und genau das macht sie sympathisch. Sie ist authentisch. Sie ist echt. Ein Mensch wie du und ich, dem manchmal ein falsches Wort über die Lippen kommt. Sie hat weder jemanden beleidigt noch war sie auch nur einen Moment lang pietätlos. Sie hat sich einfach nur versprochen. Und ich frage nochmal: SO WHAT?!

    In Form eines Facebook-Postings hat sich Mirjam Weichselbraun am Tag nach dem Opernball für ihren "Fehler" entschuldigt. Meiner Meinung nach, liebe Mirjam, wäre das überhaupt nicht nötig gewesen. Und jeder Mensch, der sich dazu bemüssigt gefühlt hat, dich für deinen Versprecher in Grund und Boden zu kritisieren, möge doch mal vor der eigenen Türe kehren.

    Kaum ein Mensch würde von sich selbst behaupten perfekt zu sein. Warum also wird Perfektion in dem Moment zum Thema, in dem wir den Fernseher aufdrehen? Vielleicht, weil wir gerne durch Schlüssellöcher schauen. Weil wir gerne direkt vor Augen haben, was scheinbar unerreichbar ist. Vielleicht aber auch einfach, weil wir andere scheitern sehen wollen. Weil wir die Fehler der anderen brauchen, um uns selbst ein bisschen besser zu fühlen. 

    So gesehen ist es also bestimmt nicht an Mirjam Weichselbraun, sich zu entschuldigen, sondern an allen anderen DANKE zu sagen. Danke für diesen Fehler, den WIR ALLE an ihrer Stelle bestimmt NIEMALS gemacht hätten............richtig? ;)

    Mary, me and the masterplan

    Für manche Moderationen hätte ich oft gerne so etwas wie einen Masterplan. Nicht nur für Moderationen, eigentlich am besten gleich fürs ganze Leben. Eine Erleuchtung in Form einer Niederschrift. Festgehalten für alle Lebenslagen, damit nichts Unerwartetes mehr passieren kann. Andererseits: Was wäre das Leben ohne Überraschungen?

    Am 8.11.2016 durfte ich das 3. ExpertInnengesprächs der MA33 "Wien leuchtet" im Kuppelsaal der Technischen Universität Wien moderieren und dabei gleichzeitig unserer Bürgermeisterin, der amtsführenden Stadträtin Mag.a Maria Vassilakou die Hand schütteln. Hab ich richtig gut auswendig gelernt, den Titel, oder nicht? Das ist wichtig, oooooh ja, Titel sind wichtig. Vor allem, wenn man hochdekorierte österreichische Ehrengäste anmoderiert. Da darf dann auch wirklich nichts schief gehen. Und auch wenn der Pressesprecher - off the record - die ganze Zeit von "Mary" spricht, darf man wirklich auf gar keinen Fall und unter gar keinen Umständen auf die Idee kommen, dabei zu aufmerksam zuzuhören. Sonst spielt einem das Unterbewusstsein im falschen Moment einen Streich und dann könnte es ungemütlich werden.  

    "Ich darf nicht Mary sagen, ich darf nicht Mary sagen", denke ich und werde langsam nervös, als die rund 100 Gäste ihre Plätze im Saal einnehmen. Ich nehme langsam aber sicher meine Position ein und atme nochmal tief durch. Plötzlich steht der Pressesprecher wieder vor mir. "Ahja, noch was: Die Mary muss dann nach der Rede vom Herrn Diplom Ingenieur leider schon wieder los. Termine! Sie wissen...". Ja, ich weiß bescheid. Und vor allem weiß ich: ICH DARF NICHT MARY SAGEN.

    Nach ungefähr 15 Minuten ist alles erledigt. Ich habe die Gäste begrüßt, die Frau Bürgermeisterin richtig an- und wieder abmoderiert und zu den Vorträgen der Experten übergeleitet. Jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Es sei denn...

    Ha! Das Licht fällt aus! Und das bei der Präsentation des "Licht 2016 - Der Masterplan". Jetzt wissen wir zwar wie die Stadtbeleuchtung der Zukunft aussieht, haben aber keine Ahnung wie wir die Spots der TU wieder zum Strahlen bringen. Welch' Ironie!

    Letztendlich ist die Veranstaltung erfolgreich und ohne weitere Komplikationen über die Bühne gegangen. Und ich habe gelernt: Auch mit einem Masterplan in Händen, passieren immer noch Überraschungen! Aber mit ein wenig Improvisationstalent und den richtigen Worten lassen sich auch die dunkelsten Momente einer Veranstaltung charmant überbrücken ;)

    Immer die Moderatorin, nie die Braut ;)

    Muss man wirklich ganz offiziell "Ja" sagen, um in glücklicher Zweisamkeit zusammenzuleben? Ich persönlich sage "Nein". Eine Hochzeit ist ein schöner Anlass, keine Frage. Ich ziehe auch gerne schöne Kleider an, aber unterschreiben würde ich auch weiterhin eher eine Auftragsbestätigung für einen Moderationsauftrag als eine Heiratsurkunde. Auch wenn ich zugeben muss, dass die "Hochzeit & mehr" in Perg/OÖ sogar bei mir das eine oder andere romantische Gefühl ausgelöst hat...

    Es ist der Suchfunktion auf Facebook zu verdanken, dass mich Eva-Maria Traxl aus Perg gefunden hat. Die selbstständige Nageldesignerin aus OÖ hat sich vor wenigen Monaten dazu entschlossen eine Hochzeitsmesse zu organisieren. Mit viel Liebe zum Detail und jeder Menge Leidenschaft hat sie es geschafft eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, an der sich so mancher Event-Profi noch eine Scheibe abschneiden könnte. Was noch gefehlt hat: Eine Moderatorin!

    "Kamast du a noch Perg?", fragte sie mich am Telefon. "Selbstverständlich!", antwortete ich. Ich komme immer gerne dahin, wo ich von großartigen Menschen umgeben bin, die mich einladen, Teil ihrer Welt, in diesem Fall: der oberösterreichischen Hochzeitswelt, zu werden.

    Am Tag vor der großen Premiere treffe ich in Perg ein und werde mit offenen Armen von Eva empfangen. Ich beziehe ein wunderschönes Hotelzimmer und dann geht es auch schon direkt in den Karlingberger Hof, eine idyllische Location, umgeben von glücklichen Schweinen auf der einen und - vermutlich ebenfalls glücklichen - Straussen auf der anderen Seite. Im großen Saal herrscht reges Treiben. Die Aussteller sind damit beschäftigt ihre Stände perfekt für den morgigen Tag in Szene zu setzen.

    Draußen fährt ein Rolls Royce vor und drinnen werden die ersten Luftballons in Herzform aufgeblasen, als ich von Eva überall vorgestellt werde. "Und das sind Anna und Anna von Bogart. Sie werden dich für die Moderation einkleiden." Meine Augen beginnen zu leuchten. ENDLICH muss ich mir keine Gedanken über ein passendes Outfit machen. ENDLICH kümmern sich Experten um die Frage aller Fragen (gleich nach "Willst du mich heiraten?"): "Was soll ich anziehen?" :)

     Anna Seyr und Anna Irrendorfer von Bogart

    Anna Seyr und Anna Irrendorfer von Bogart

    Anna und ich fahren hinunter in den Ort. Downtown Perg parken wir direkt vor der geschlossenen Boutique. Ich traue meinen Augen nicht. Anna sperrt doch tatsächlich extra für mich das Geschäft auf. Das Licht geht an und da bin ich, mitten in einem wahr gewordenen Mädchentraum. "Ich bringe dir jetzt mal die Kleider aus der Kollektion für 2017, da schauen wir dann, was dir gefällt." Hätte ich jemals Zweifel an meiner Berufswahl gehabt, wären sie spätestens jetzt verflogen gewesen. Ich ziehe mich in die Umkleidekabine zurück und probiere ein Kleid nach dem anderen an. Grün, Lila, Rot - alles dabei. Die Wahl fällt schließlich auf ein (fast) rückenfreies korallefarbenes Kleid, das mich in Sachen Schuhe und BH vor beinahe unlösbare Probleme gestellt hätte. Allerdings nichts, was Schuhmode Alfred und Palmers nicht hätten lösen können!

    "So, dann brauchen wir jetzt noch ein Dirndl!", sagte Anna und ich folgte ihr in das Bogart Landhaus, die Trachtenboutique von Bogart, nur ein paar Meter weiter. Umgeben von den schönsten Dirndln, die ich mir vorstellen kann, beschleicht mich langsam das Gefühl, dass sich so ultimative Glückseligkeit anfühlen muss. Ich probiere insgesamt zwei Dirndlkleider und beim Blick in den Spiegel ist sofort klar: DAS ist es!

     Frisörmeisterin Nicole Sallinger

    Frisörmeisterin Nicole Sallinger

    Vom Fitting geht es weiter zur Generalprobe in den Karlingberger Hof. Auf der Bühne sollte der perfekte Hochzeitstag nachgestellt werden, vom Styling der Braut über die Zeremonie bis zu den Feierlichkeiten und der Hochzeitsreise. Kommentiert von: Mir. Meine Aufgabe war es also, die einzelnen Aussteller durch charmante Kurztexte vorzustellen und das Geschehen auf der Bühne durch die romantischste Variante von Storytelling zu untermalen, die meine Texter-Skills hergeben. Was soll ich sagen? Die Generalprobe war ein Chaos. Und das ist - wie jeder weiß - die beste Voraussetzung für eine gelungene Premiere!

    Der Sonntag entwickelt sich schließlich bereits am Vormittag zu einem vollen Erfolg. Sofort als ich ein Mikrofon in die Hand bekomme, beginne ich zu moderieren, während Frisörmeisterin Nicole noch an der Optimierung meines Haupthaars arbeitet.

     Traum-Location: Karlingberger Hof

    Traum-Location: Karlingberger Hof

    Der erste Durchgang der Aufführung geht perfekt über die Bühne. Profisängerin Sabrina Schön von The Savers sorgt mit ihrer Version von "Hallelujah" für ultimative Gänsehautmomente. Ich verliere mich fast in einem Tagtraum, der mit einem prachtvollen Hochzeitskleid und einer mindestens 5stöckigen Torte zu tun hat. Aber nur fast ;) 

    Zwischendurch teile ich mir die Bühne mit The Kilts, die dem Perger Publikum so richtig einheizen. Die Stimmung ist auf dem Höhepunkt, als die letzte Bühnenaufführung beginnt. Ich bekomme in "meinem" Dirndl zwar kaum Luft, aber das ist egal, denn es ist so wunderschön, dass ich es am liebsten behalten möchte. 

    Zu guter letzt bedanken sich die Veranstalter bei allen Beteiligten für die großartige Veranstaltung und alle hoffen, dass dieser Erfolg nächstes Jahr wiederholt werden kann. Immerhin 1.000 Besucher haben wir an diesem Sonntag im Karlingberger Hof begrüßt. Ich würde mich freuen auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Und wer weiß, vielleicht komme ich ja irgendwann doch noch auf den Geschmack. Die richtigen Connections für den perfekten Hochzeitstag habe ich ja jetzt bereits ;)

    "Wird scho' nix passieren!" - Terrorangst auf Österreichisch

    Der Jahreswechsel 2013/14 war ein absolutes Highlight in meiner bisherigen Moderationskarriere. Eigentlich ist das noch gar nicht so lange her. Und dennoch leben wir heute in anderen Zeiten. Zeiten, in denen kein Tag mehr ohne Schreckensnachrichten vergeht. Zeiten, in denen Moderatoren vom Veranstalter nicht mehr nur zu inhaltlichen Briefings, sondern zu Sicherheitsbriefings gebeten werden.

    Als sich das Jahr 2013 dem Ende zuneigte, und ich zum ersten Mal für die Moderation einer Bühne am Wiener Silvesterpfad gebucht wurde, habe ich meine Aufmerksamkeit auf viele Dinge gerichtet: Auf die Wahl des richtigen Outfits für 12 Stunden Outdoor-Moderation bei Minusgraden. Auf Hustenbonbons. Auf Legwarmers, Handschuhe, eine unzerstörbare Frisur und ein bühnentaugliches Make-Up. Auf viele Dinge, aber bestimmt nicht auf Sicherheitscodes und Evakuierungspläne. Zwei Jahre später sollte sich das ändern.

    Es war einer der letzten Tage im Dezember 2015 als ich mich mit einigen anderen Moderationskollegen in der Einsatzzentrale des Wiener Silvesterpfades einfand. Schön, wenn man wieder gebucht wird. Noch schöner, wenn man sich gemeinsam auf Feierlichkeiten in so großem Stil einstellen kann. Eigentlich. Aber irgendwie war die Vorfreude in diesem Jahr ein wenig getrübt. Genau wie die anderen versuche auch ich eingangs noch ein wenig Coolness in die Angelegenheit zu bringen und kommentiere die Ereignisse der letzten Wochen mit einer großen Portion Sarkasmus. Ja, die Anschläge in Paris sind - genau wie alle anderen Attentate, die sich in unserer Welt immer wieder ereignen - eine verdammte Tragödie. Aber man kann es mit Sicherheitsvorkehrungen auch übertreiben. Oder? Oder etwa nicht?

    Das Briefinggespräch beginnt. Es fallen Begriffe wie "Notfalltexte" und "Sicherheitscodes". Jede Bühne hat ihren Stage Manager, der über Funk mit der Einsatzzentrale verbunden ist. "Sollte es zu einem der angeführten Szenarien kommen, weiß er was zu tun ist!"

    "Szenarien" also. Ereignisse, die man sich eigentlich nicht einmal theoretisch vorstellen will, um die man in der Realität aber einfach nicht (mehr) herum kommt. Weder in den Nachrichten, noch im Rahmen eines Sicherheitsbriefings. Ich finde mich gedanklich in Situationen wieder, die mir Angst machen. Von der Evakuierung eines Platzes aufgrund eines unbeaufsichtigten/verdächtigen Gegenstands, über Schüsse, Explosionen bis hin zu einer ausgewachsenen Massenpanik ist alles dabei. Wir besprechen, was zu tun ist. Im Fall der Fälle. Wir sprechen über Prioritäten, über die eigene Sicherheit und über die Verantwortung, die ein Moderator in so einer Situation trägt. Über die Rolle, die er übernehmen sollte/könnte/müsste...

    Dafür sind sie also da, die Codes und die Notfalltexte. Wenn es ernst wird, bekomme ich also eine Zahl zugerufen, um den vielen Menschen vor und rund um die Bühne standardisierte Anweisungen auf Deutsch und Englisch zu erteilen. Nein, so habe ich mir meinen Job nicht vorgestellt. Ich wollte, wie auch vor zwei Jahren, in hunderte, manchmal tausende Gesichter blicken, die voller Vorfreude dem neuen Jahr entgegen feiern. Ich wollte mich nicht auf "verdächtige" Personen konzentrieren oder darauf mir auszumalen, woher dieser oder jener laute Knall gerade kam, und ob es wirklich nur ein Böller war.

    Als das Briefing nach gut einer Stunde erledigt ist, verabschieden wir uns mit den Worten "Mach' ma das Beste draus. Wird scho nix passieren!".

    Ein paar Tage später ist es dann soweit. Um 14.00 Uhr eröffnet der Silvesterpfad und auf insgesamt 13 Bühnen starten die ersten von insgesamt 300 Künstlern und auch wir Moderatoren in einen 12-Stunden-Marathon, mit dem wir bis zu 250.000 Besucher ins neue Jahr begleiten. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und ich stelle mich bereits eine Stunde vor Beginn auf die Gegebenheiten ein. Ich möchte genau wissen, wie es auf, unter und um die Bühne herum aussieht. Ich möchte jeden Menschen kennenlernen, mit dem ich die nächsten 12 Stunden verbringen werde. Jeden Bühnentechniker, die Catering-Crew und die Jungs von der Security. Ich stelle mich auch beim Oberinspektor des Polizei Teams vor, das gegenüber "meiner" Bühne Stellung bezogen hat. 

    Dann trifft die erste Band ein. Ich spreche mich kurz mit der Lead-Sängerin ab, bevor sie in ihrem Garderoben-Container verschwindet, um sich auf ihren Auftritt vorzubereiten. Dann, zwei Minuten bevor ich die Bühne betreten will, hält sie mir ihr Handy unter die Nase und ist dabei sichtlich angespannt. Sie zeigt mir die Facebook-Seite ihrer Band, auf der ein Unbekannter gerade folgendes Posting veröffentlicht hat: "ByeBye". 

    Später, als wir keine halbe Stunde mehr vom Jahreswechsel entfernt sind, steigt die Anspannung nochmals gewaltig an. Berichte aus München machen die Runde. Terrorwarnung. Ein Bahnhof musste evakuiert werden. Noch 15 Minuten bis Mitternacht. Die Notfalltexte liegen bereit. Die kubanische Band stimmt ihr letztes Lied an, bevor ich auf die Bühne gehe, um gemeinsam mit mehreren tausend Menschen aus aller Welt den Countdown herunterzuzählen. Ich atme nochmals tief durch und als die letzten Melodien verstummen blende ich alle negativen Gedanken aus, die mir seit dem Briefing vor ein paar Tagen immer wieder im Weg standen. Ich gehe auf die Bühne und will nur noch eines: Die Stimmung zum Kochen bringen!

    Und dann ist es soweit. Nur noch 25 Sekunden...20...irgendetwas liegt in der Luft...Anspannung...Vorfreude...10, 9, 8, 7, 6, 5, 4...und dann ist alles egal, denn ich weiß, gleich wird es sich anfühlen, als würde eine große Last einfach abfallen. Dann ist alles irgendwie neu. Und die Hoffnung ist groß. Auf ein Jahr, das noch besser wird, als das vorherige. Ein Jahr, das in 365 Tagen vielleicht ohne Sicherheitsbriefing zu Ende gehen kann.

    3...2...1...HAVE A SAFE NEW YEAR, EVERYONE!!

    Dress for Success

    Als Frau hat man's wirklich nicht leicht. Vor allem dann nicht, wenn man irgendwie immer viiiel zu wenig zum Anziehen hat. Wenn Frau dann noch dazu Moderatorin ist - und von Natur aus, sagen wir mal: kein besonderes Händchen für "Fashion & Lifestyle" hat, weil sie einfach massiv zu faul dafür ist - gestalten sich die Veranstaltungsvorbereitungen aufwändiger als sie sein müssten. 

    Die ganze Misere beginnt in den meisten Fällen ungefähr so: Der Briefingtermin war erfolgreich, alle Informationen sind rechtzeitig zusammengetragen, sogar die Moderationskarten sind alle fertig und liegen fein säuberlich nummeriert und zusätzlich auf einem USB Stick gespeichert auf meinem Schreibtisch. Das war der einfache Teil. Kommen wir nun zu den problematischsten zwei Wörtern, die ich mir für gewöhnlich in meinem Notizheft aufschreibe: "Dresscode: Keiner". Keine Farbvorgabe, keine stilistischen Spezialwünsche. Nichts. "Am besten einfach sportlich-elegant". 

    Wenn ich das schon höre! "Sportlich-elegant". Was soll das bitte heißen? Ein Cocktailkleid und Neon-Nike's? Meine Jogginghose und Jimmy Choo's? Diamant-Diadem auf dem Kopf und Schweißband auf dem Handgelenk?

    Ich bin in Modefragen maßlos überfordert und ich steh' dazu. Umso glücklicher bin ich, wenn sich die Suche nach dem perfekten Outfit so einfach gestaltet, wie kürzlich bei der Vorbereitung auf das Ertl Sommerfest in Hartberg. Als echte Ertl mit Kernöl im Blut, ist es für mich natürlich Ehrensache die Moderation beim Sommerfest der Firma Ertl in der wunderschönen Steiermark zu übernehmen! Und wie es sich für ein "echtes" Steirer-Mädel gehört, habe ich mir fest vorgenommen, dort in einem zünftigen Dirndl aufzutauchen. Es gibt wohl kaum ein Kleidungsstück, das die Bauch-rein-Brust-raus-Methode so schön in Szene setzt wie dieses. Blöd nur, dass mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Mich bei 35 Grad in ein Baumwollkleid inklusive Bluse und Schürze zu schnallen und meine Füße in High Heels zu zwängen, erschien mir dann doch keine so gute Idee. Also musste eine Alternative her, die (zumindest) oben rum schnell gefunden war: Leinenrock + Dirndlbluse = Perfektes Trachtenoutfit für eine sommerliche Landpartie!

    Nur die High Heels konnte ich damit wirklich nicht mehr kombinieren. Da musste dringend was Legereres her. Aber Havaianas? Brasilianische Gummi-Flip-Flops mitten auf einem Steirerfest? Hmmm...nein!

    Die Lösung nahte aus dem Internet. Genauer gesagt aus unserem 10. Bundesland: Bayern. "Doghammer" heißt das junge, bayrische Startup, das sich ganz und gar der fairen Produktion von Zehentrennern verschrieben hat. Und weil ich erstens gerne shoppe und zweitens immer ein offenes Auge für nachhaltige Produkte habe, kam mir deren Angebot gerade recht. Ein luftiger, trachtiger Zehentrenner mit rot-weiß kariertem Futterstoff sollte es sein. Das Fußbett ist aus Kunstrasen gefertigt und gibt einem mit jedem Schritt das Gefühl barfuß über eine Wiese zu laufen. Perfekt für einen 35-Grad-Tag beim Ertl Sommerfest in der Steiermark!

    Mein persönliches Fazit zum Thema Mode & Moderieren: Ich verlasse mich auch in diesem Bereich meines Lebens schlicht und einfach auf mein Gefühl. Natürlich würde ich nie in Jeans bei einer Gala auftauchen oder Athleten beim Zieleinlauf des Wien-Marathons im Cocktailkleidchen empfangen. Es muss schon zum Anlass passen. Aber nie, wirklich niemals, würde ich ein Outfit wählen, in dem ich mich nicht wohl fühle. Also ja, auch Zehentrenner sind erlaubt. Vor allem dann, wenn sie so schön sind wie meine ;)

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